WARUM EINE ZUSAMMENARBEIT DEUTSCHLAND/ BRASILIEN ZU VERSUCHEN DER STAND DER GARTENKULTUR UND FREIRAUMENTWICKLUNG
IN SÃO PAULO/ BRASILIEN
Architekt Paulo Celso Dornelles Del Picchia
Präsident der Sociedade Brasileira de Arborização Urbana – SBAU
Biennium 2004 -2005
Dieser Bericht einschliesst meine Erfahrungen seit dem Jahr 1968, als ich mein Praktikum beim Gartenamt São Paulo absolviert habe, bis der gegenwärtigen Zeit, wenn ich schon in Ruhestand bin.
DIE RESTE UND BEISPIELE DER VERGANGENHEIT
Das Jahr 1968 scheint mir als die Grenze zwischen der vergangenen Gartenkultur und der neuen Entwicklungen, die seitdem angefangen haben.
In 1968 hatte das Gartenamt São Paulo Sitz beim „Manequinho Lopes“ Baumschule. Dort arbeiteten viele Gärtner, die eine europäische Bildung hatten, die die anderen Mitarbeiter des Gartenamts zum Gartenberuf gelernt hatten.
Wenn vor kurzem im Jahr 2004 die Stadt São Paulo die 450. Jahre der Stadtgründung gefeiert hat , sind viele Veröffentlichungen erscheint, die die Lichtbilder von sehr guten gestaltenen Baumreihen vorstellen. Diese Lichtbilder von Baumalleen sind Beispiele einer Zeit, in dem die Gartenkultur von Fachleute gespielt war. Von Baumschulen zur Bepflanzung war alles mit Kenntnis gestaltete.
EINE WENDUNG
Vom 1968 ab wurden die Arbeiten in Gartenamt São Paulo fortschreitend privatisiert. Seitdem die ehemalige Erfahrungsaustausch zwischen Fachgärtner und neuen Mitarbeiter des Gartenamts verschwunden ist. Seitdem Baumalleen wie diese frühzeitigen Beispiele nicht mehr zu finden sind.
DIE GEGENWÄRTIGE LAGE
In São Paulo sind viele Probleme wegen des Falls von Bäume auf der Strassen. Diese Vorfälle haben schwere persönliche und stoffliche Lasten einschliesslich mit dem Tod von Menschen verursacht.
Die Art der Baumbeflanzung auf der Strassen führte zu Problemen, dessen die Bepflanzung unter Freileitungsdrähte einer ist. Wie man eine andere Lösung für das Problem der Freileitungsdrähte nicht gesucht war und mit der Ankunft des Kabelfersehens und des Internets sind neue Drähte zu den ersten hinzugefügt. In São Paulo sind viele Städteviertel mit dem Neubau von mehrgeschössige Gebäude eine Verdichtung ertragen, was zu einem vergrösserten Stromverbrauch geführt hat. Damit sind mehr Kabel für Hochspannung und mehr Transformatoren
nötig. Alle diese Einrichtungen sind den Bäumen nachteilig. Die Einrichtung von diesen Freiluftungsdrähte führt zum Beschneiden der Bäume, was die Krone der Bäume zur Missgestalt führt, ihre Festigkeit und ihre Widerstandsfähikeit gegen Winde beschädigt. Dieses Verfahren verursacht durch Sturm den Fall von Zweigen und auch den Fall des eigenen Baum. Damit sieht man nicht, dass die absichtliche Einrichtung der Städte mit Bäume auch eine ästhetische Absicht war.
Ein anderes Problem ist die Baumbepflanzung auf sehr engen Bürgersteigen.
Die Baumbeplanzung mit der Benutzung von sehr jungen Pflanzen führt zur schlechten Stamm- und Kronengestaltung, damit der Verkehr von Fahzeugen und Personen gestört wird.
Na schön, wenn die Bürgersteigen eng sind, die unterirdischen Leitungen können den ganzen unterirdischen Bürgersteigenraum ausfüllen, damit kein Raum für den Bäume frei wird.
Es fehlt eine geplante Pflege. Das regelmässige Beschneiden der Bäume und die Behandlung gegen Schädlingen und Krankheiten wäre voraussetzt. Auch eine Fürsorge der pflanzlichen Lebensbedingungen der Strassenbäume wäre nötig, weil die Strassenbäume in den mehrzahl eine Beschränkung des Würzelssystems wegen des Würzelsbeschneiden und die übermässige Deckung der Bürgersteigenböden mit Beton haben.
Es fehlt auch ein Baumkataster. Die Bepflanzung, Pflege und Rodung der Bäumen sind nicht eingetragen. In den brasilianischen Städte arbeitet man ohne ein Kataster, nicht nur von Bäume, aber von allen Städteinrichtungen. Daher ist den Behörden sehr schwer eine umgreifende Ausführung von Aufgaben gut durchzuführen.
Damit ist die Ersetzung von alten Bäumen also systematisch nicht geplant.
Die Akademische Bildung im Bereich der Gartenkultur und Freiraumentwicklung
Im Brasilien gibst es in der Fakultäten von Architektur und Ackerbau Disziplinen von „Paisagismo“ wie die Landschaftsarchitektur ist in Brasilien bekannt.
In der Fakultäten von Architektur beschäftigt man sich mehr in der ästhetischen und gestalterischen Ebenen der Landschaftsarchitektur. Die Erkenntnis von Boden beschäftigt sich nur als Unterbau. Die Pflanzen sind nur in den ästhetischen und gestalterischen Aspekte erörtet worden. Aber die zukünftige Architekten beschäftigten sich mit Städtebau, Stadtplanung und Geschichte der Architektur, Geschichte der Künst und Geschichte des Städtebaues.
In der Fakultäten von Landwirtschaft und Forstwirtschaft die Disziplin Landschaftsarchitektur ist unter der Disziplin Hortikultur studiert. Die Studenten dort haben aber natürlich alle Disziplinen betreffend Böden, Düngung, Klima, Meteorologie, Vegetation, u.s.w., die zur Ackerbaulehre gehören. Hier fehlen Disziplinen der Geschichte der Künste, des Städtebaues und alle Disziplinen der Ästhetik und Gestaltungsdisziplinen.
Architekten, Landwirten und Forstwirten sind die Fachspieler in allen Behörden und auch als Selbsttätiger im Bereich der Landschaftsarchitektur. Gibst auch andere Leute, die keine Fachlehre haben, die als Gärtner in Gärtenarchitektur arbeiten.
Geographen, Biologen und Geologen beschäftigen sich auch mit Landespflege und Umweltplanung.
Die Einordnung zwischen Wissenchaft und seine praktische Verwendung
Die Akademie und die Behörden
Seit dem Herbst 1976 war ich mehrmals in Deutschland als Stipendiat verschiedenen deutschen Stiftungen gewesen. In den verschiedenen Aufenthalten in Deutschland konnte ich die Lage der Umweltfrage von der Seite der Behörden und der akademischen Ebenen in Deutschland beobachten. Im Gegensatz zu Brasilien die akademischen Forschungen und die darauf entwickelte Ergebnisse in Deutschland waren plötzlich bald von den Behörden zugrunde gelegt.
Eine andere Schwierigkeit war für die öffentliche Verwaltung gestellt, seitdem die Führungsstellungen in der Öffentlichenverwaltung von Beamten nicht mehr besitzt worden waren, aber die Besitzer dieser Stellen waren Leute, die nicht Angehöriger des Amtes waren. Mit der regelmässigen Ersetzung des Bürgermeisters sind die Amtsleitung und die Amtspflichten unterbrochen worden. Manchmal die regelmässigen Pflichten eines Amts nicht wiederaufgenommen sind. Stellen Sie sich vor, was es für eine Stadt sein wäre.
Bundesnaturschutzgesetz und SISNAMA
In Brasilien haben wir keine gesamte Naturschutzgesetz. Der Bund, die Staaten und die Gemeinde haben verschiedenen Gesetze, die die Umwelt betreffen. Daran ist die genaue Befolgung dieser Gesetze unwahrscheinlich. Der SISNAMA, Nationalumweltsystem, war gesetzlich seit 31. August 1981 erlassen. Der SISNAMA ist von Behörden und Stellen des Bundes, Staaten und des Bundesregierungsbezirk und auch der Öffentlichenstiftungen für Umwelt gebildet worden. Der SISNAMA hat die folgende Gliederung:
I – Oberorgan: Die Regierungsrat
II – Beratungs- und Beschlussorgan: Der Nationalumweltrat - CONAMA
III – Kernorgan: Das Umweltministerium – MMA
IV – Durchführungsorgan: Brasilianisches Institut für Umwelt und erneuten Naturschätze – IBAMA
V – Abteilungsorgane: alle Bundesbehörden und –Stellen, die mit dem Naturschutz beschäftigten sind und die betreffende Staatsbehörden und –Stellen.
VI – Örtlicheorgane: Die Organe und Stellen der Gemeinden verantwortlichen
für die Kontrolle und Überwachung von Naturschutz.
Trotz seines Namens besteht das SISNAMA nur aus einzigen Organe, die eine Gliederung nicht haben. Es war schon bemerkt, dass eine gegliederte Tätigkeit um die Umweltfrage zu lösen nötig ist. Das ist bis heute nicht möglich.
Landschaftsplanung und Umweltverträglichkeitsprüfung
Weil es in Brasilien die Umweltfrage von verschiedenen Fächer gespielt ist und die Landschaftsplanung als Disziplin nicht kennengelernt ist, die Umweltverträglichkeitsprüfung wird daran sehr beschränkt verwendet.
Stadtplanung und Bauleitplanung
Die Umweltfrage ist in der Stadtplanung nur teilweise gelöst. Die Flächennutzungsplan berücksichtigt nicht mit der Umweltfragen. Weil der Begriff „Landschaftsplanung“ nicht kennengelernt ist, die Flächennutzung behandelt nur auf Grundstückenspekulation. Wasser, Klima, Böden, u.s.w. sind nicht beachtet worden.
Die Funktionen Arbeit, Erziehung, Freizeit, Gesundheit, u.s.w., in der brasilianischen Städte sind durch den Flächennutzungsplan nicht untergeordnet. Die Verdichtung einer Stadtzone sorgt für Arbeitsplätze, Freizeitsmöglikeiten, Gesundheitsmöglihkeiten, Erziehungsmöglichkeiten in der Zone zu verdichten nicht.
Bürgerbeteiligung
Die Bürgerbeteiligung ist kaum deutlich verstanden. Für die Beteiligung der Bürger gibt es deutliche Wege nicht. Die Bürgerbeteiligung ist kein festgesetztes Verfahren. Für die Bürgerbeteiligung gibt es nicht klare Regeln. Die Möglikeiten der Beteiligung von Bürger sind leider in der Abhängigkeit einer politischen Wille.
Warum eine Zusammenarbeit Deutschland/ Brasilien zu versuchen
Mein erster langer Aufenthalt im Herbst/ Winter 1976/ 1977 in Deutschland war mir eine erfahrungsreiche Möglichkeit einer anderen Art eines Staates demokratisch zu verwalten kennenzulernen. Von dieser Zeit ab, schienen mir die Bürgerrechte zu einer anderen Perspektive, eine mehr demokratische und uneingeschränkte Perspektive. Von dieser Zeit ab, war es mir leicht zu sehen, dass es uns in Brasilien die Rechte sehr relativ von den Bürgern geübt worden sind.
In den nachfolgenden Aufenthalten in Deutschland konnte ich mich es vergewissern. Ich habe auch bemerkt, konnten die Deutschen nicht verstehen,
wie dieses Thema in Brasilien läuft.
Darum sollte die Zusammenarbeit Brasilien/ Deutschland einen Austausch ermöglichen. Deutschen sollen nach Brasilien kommen und ebenso sollen die Brasilianer nach Deustschland kommen.
Mitarbeiter der Gartenämter und der Umweltämter sollen die Teilnehmer dieser Zusammenarbeit sein. Die Technischen- und Verwaltungsaspekte sollen erörtet worden sein. Ein Austausch mit Dozenten und Studenten der Universitäten würde auch unter diese Zusammenarbeit eine schöne Gelegenheit, um eine Gartenkultur und eine tatsächliche Freiraumkenntnis zu entwickeln. Die Umweltfrage könnte damit zu einer besseren theoretischen Lösung geleitet sein. Die Zusammenarbeit in der akademischen Ebene könnte einen sicheren Weg zur Bildung der zukünftigen Umwelttechniker, Landschaftsarchitekten und –Pfleger finden. Was uns in diesem Bereich fehlt, könnte mit der Zusammenarbeit angesichts die vor langer Zeit deutschen Erfahrung in der Landschaftspflege schöne Einflüsse mitbringen.
Damit werden die beiden Aspekten der Gartenkultur und Freiraumentwicklung, die akademische und theoretische Seite und die praktische Verwendung der Theorie, angesprochen.
Brasilianer in Deutschland, Deutscher in Brasilien, der Austausch wird neue soziale, wissenschaftliche, praktische, nicht voraussichtliche Ergebnisse zur Zusammenarbeit mitbringen.
São Paulo, den 12. Mai 2005